Bei guter und respektvoller Pflege können uns Bäume über Generationen hinweg begleiten. Der einfühlsame Umgang mit Bäumen und ihrer Umgebung ist unsere Leidenschaft, denn wir betrachten sie nicht nur als ‚Grünes Wirtschaftsgut‘ sondern als einzigartigen Bestandteil der menschlichen Natur und Kultur.

Unsere Spezialisierung auf die Seilklettertechnik hat viele Vorteile für Sie, denn wir kommen schonend an nahezu jeden Punkt der Baumkrone heran, sehen und fühlen im direkten Kontakt zum Baum welche Maßnahmen richtig und wichtig sind und müssen das Umfeld des Baumes nicht unnötig mit Maschinen befahren.

Durch regelmäßige Fortbildungen und dem Austausch mit anderen Baumpflegern sind wir immer auf dem neuesten Wissensstand und setzen hohe Maßstäbe an die Qualität und Ausführung unserer Arbeit sowie der Beratung unserer Kunden.

Wir sind A und B-Schein zertifizierte Baumpfleger und richten uns nach den anerkannten Richtlinien der ZTV-Baumpflege des Forschungsgesellschafts- Landschaftsentwicklung-Landschaftsbau e.V. (2006). Darüberhinaus sind wir FLL-Zertifizierte Baumkontrolleure und Mitglied im Fachverband geprüfter Baumpfleger e.V.

Wenn Sie Ihren Bäumen etwas Gutes tun möchten sprechen Sie uns an.
Wir beraten Sie gerne!!

Hier sehen Sie einige Impressionen unserer Arbeit:

Baumpflege

Die häufigste Pflegemaßnahme ist der Kronenschnitt. Er beinhaltet verschiedene Eingriffe:

Totholz wird zur Gefahrenabwehr von herab fallenden Ästen entfernt, Wund- und Schadstellen werden versorgt und Fehlentwicklungen der Krone korrigiert. Außerdem beseitigen wir baumschädigenden Fremdbewuchs (z.B. Efeu) vom Stamm und aus der Krone.

Zum standortgerechten Erhalt sowie der Vermeidung von Wind- oder Lastbruch kann eine Kroneneinkürzung Abhilfe schaffen. Dabei sind Schnitte im Feinastbereich meist schon sehr wirkungsvoll.

Kronenschnitte sollten jedoch nicht zu massiv sein, denn je stärker die Schnittmaßnahme ist, desto größer ist auch der Verlust von Blattmasse und im Holz eingelagerten Reservestoffen, die der Baum zum Verschließen der Wunden, bzw. Abschotten benötigt. Zu große Schnittstellen können demnach zu irreperablen Schäden führen. Aus diesem Grund ist es manchmal nötig, die Eingriffe auf mehrere Vegetationsperioden zu verteilen.

Eine Pauschalisierung des Schnittzeitpunktes ist nicht möglich, dieser muß ganz individuell auf den jeweiligen Baum und die Ziele abgestimmt werden.

Durch große Windlasten können Teile aus der Baumkrone herausgerissen werden. Um dies im Vorfeld zu verhindern, kann der Einbau von Kronensicherungen (Fangsicherungen) notwendig sein. Die Bruchgefahr von Kronen oder Kronenteilen ist dadurch vermindert.

Außerdem ist es durch den Einsatz von Haltesystemen möglich, die Krone vor stärkeren Schnittmaßnahmen zu bewahren und in ihrer Gesamtheit zu erhalten. Kronensicherungen lassen den Baum unversehrt und Bewegungen zu, bremsen sie aber ab, um ein Aufschaukeln und damit Überlastungen zu vermeiden.

Durch Zuwachsschlaufen wird ein Einwachsen verhindert, dennoch sollten Kronensicherungssysteme regelmäßig kontrolliert werden. Ihre Verweildauer beträgt ~8 Jahre, danach sollten sie bei Bedarf erneuert werden.

Diese Schnittmaßnahmen sind bei jüngeren Bäumen sehr wichtig, um den Kronenaufbau positiv zu fördern, d.h. die Baumkrone ausgewogen und sicher in ihrem Aufbau wachsen zu lassen.

Hierbei entfernen wir Konkurrenztriebe oder setzen sie zurück und kürzen den Leittrieb, gleichzeitig Haupt- und Starkäste in Relation zum Kronenvolumen. Soll der Baum in einer bestimmten Form wachsen, wie z.B. bei Kastenlinden, Kopfbäumen oder Objekten, ist es wichtig, gleich in seiner Jugend mit der Erziehung zu beginnen. Bleibt ein solcher Schnitt aus, können daraus später große Probleme erwachsen.

Die Maßnahmen richten sich nach dem ganz speziellen Zustand des Baumes, sowie der jeweiligen Situation seines Baumumfeldes.

Die Eigenschaften des Bodens können wir durch verschiedene Eingriffe verbessern, die von Bewässerungssystemen, der Entsiegelung des Bodens im Traufebereich über den Einbau von Belüftungseinrichtungen bis hin zum Austausch des Bodens reichen.

Baumpflanzungen

Bei der Pflanzung eines Baumes sollte darauf geachtet werden, dass möglichst optimale Wuchsbedingungen geschaffen werden. Dies ist wichtig für seine Gesundheit, Langlebigkeit und Sturmsicherheit.

Die Voraussetzung für einen gesunden, gut im Boden verankerten Baum ist ein durchwurzelbarer Untergrund.

Da die meisten Böden stark verdichtet oder von schlechter Qualität (z.B.Bauschutt) sind, zwingt es die Wurzeln an der Oberfläche zu wachsen.

Um dies zu vermeiden sollte der Baum mindestens 8 cbm durchwurzelbaren Raum verfügbar haben.
Eine Pflanzgrube mit den Idealmaßen von 2x2x2m ermöglicht es dem Baum mit seinen Wurzeln in die Tiefe zu wachsen und auch in trockenen Klimaperioden ausreichend mit Wasser versorgt zu sein. Durch die gute Durchwurzelung hat der Baum eine gute Standfestigkeit und kann Stürmen besser trotzen.

Die Standsicherheit des neu gepflanzten Baumes sollte mittels Pflanzpfählen unterstützt werden, um dem Baum ein störungsfreies Anwurzeln zu ermöglichen.

Die beste Pflanzzeit ist im Herbst.
Die jungen Pflanzen haben über den Winter hinweg die Möglichkeit ihre Wurzeln auszubilden, um ihr Blattwerk im kommenden Frühjahr besser versorgen zu können.

Zur Wahl der Baumart und des geeigneten Standortes in Ihrem Garten beraten wir Sie gerne.

Reparaturen

Kommt es zu Baumschäden, die irreparabel erscheinen, wie z.B. Ausbrüche durch Sturm, Schnee- und Eislasten,Veränderung des Baumumfeldes im Wurzelbereich, ungewohnte Windlasten bei Fällungen von Nachbarbäumen und leider auch Vandalismus besteht in manchen Fällen die Möglichkeit, dem Baum zu helfen.

Beispielsweise haben wir umgestürzte Bäume wieder aufgerichtet und abgestützt, Rinden- und Wurzelverletzungen versorgt oder aufgerissene Baumgabelungen (Druckzwiesel) mit Gewindestangen fixiert. Oft sind Maßnahmen zur guten Versorgung des geschädigten Baumes wie Bewässerung, Düngung mit „Waldleben“ oder Mykorrhiza-Dünger sehr hilfreich. Mit unserem praxisnahen Wissen über die Bäume und unserer Kreativität konnten wir schon viele Exemplare vor der Fällung retten. Ein Versuch ist es wert!

Fällungen

Die Fällung sollte immer der letzte Schritt sein. Aufgrund von Sicherheitsbedenken, Baumkrankheiten, Platzmangel oder Bauvorhaben ist es aber manchmal nicht zu vermeiden.

In Deutschland gibt es Gemeinden mit und ohne Baumschutzsatzung, deshalb ist im Vorfeld einer Fällung der rechtliche Stand zu klären. Durch die Baumschutzsatzung sind die Bäume geschützt und die Fällung bedarf einer behördlichen Genehmigung. Bei der Antragsstellung helfen wir Ihnen gerne weiter! Gibt es keine Baumschutzsatzung, sind Sie als Baumeigentümer frei in der Entscheidung welche Maßnahmen Sie an Ihren Bäumen vornehmen lassen.

Oft ist aber aufgrund von Platzmangel oder der Höhe und Ausladung des Baumes ein Fällen im Ganzen nicht möglich. In diesem Fall können wir den Baum mit Hilfe der Seilklettertechnik und sicherem, kontrolliertem Abseilen der Baumteile über Ablasssysteme  Stück für Stück abtragen. Wenn Sie möchten, spalten wir Ihnen das Stammholz gerne zu Brennholz.

Um Platz für Neupflanzungen zu schaffen, kann der verbliebene Wurzelstumpf  mit einer Wurzelstockfräse entfernt oder bei kleineren Bäumen ausgegraben werden. Da der Baumbestand in den Gemeinden erhalten bleiben soll, schreiben viele Kommunen Ersatz- und Ausgleichspflanzungen vor. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des neuen Baumes und dem besten Standort in Ihrem Garten.

Leider werden viele Bäume übereilt oder unnötig gefällt. Man sollte immer bedenken, welchen enorm positiven Einfluss Bäume auf unsere Lebensqualität haben!

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